Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Filme.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Apr | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | ||||
von admin.
Dokumentarfilm von Miki Mistrati, ausgestrahlt in der ARD Februar 2011, 45 Minuten.
Diese Dokumentation zeigt, dass die Schokoladen-Industrie Kinderhandel und Kinderarbeit zumindest duldet. Denn sonst müssten die Hersteller mehr unternehmen, und wirklich nur von Herstellern kaufen, bei denen garantiert keine Kinder arbeiten.
Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr - das sind 15 Milliarden Tafeln. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben - vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Der investigative Journalist und Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen, er ist mit seinem Kameramann nach Westafrika gereist, nach Mali und von dort weiter an die Elfenbeinküste, dem weltgrößten Produzenten von Kakao-Bohnen. Eine gefährliche Reise, erst vor wenigen Jahren wurde dort ein Journalist bei einer ähnlichen Recherche entführt und ist bis heute verschwunden. Miki Mistrati drehte daher oft mit versteckter Kamera. Er führte aber auch offen Interviews mit Menschen, die wissen müssten, was vorgeht, zum Beispiel mit dem größten Kakao-Exporteur der Elfenbein-Küste und mit einem Staatssekretär, zuständig für den Kampf gegen Kinderhandel. Beide bestanden darauf, dass es keinen Kinderhandel und keine Kinderarbeit auf den Kakao-Plantagen gäbe. Miki Mistrati beweist das Gegenteil. Er fand mit Hilfe Einheimischer geflohene Opfer, er ging auf die Plantagen, fand dort kleine Jungen bei der Arbeit, er traf einen Polizisten von Interpol, der soeben eine Razzia geleitet hatte, bei der 65 Kinder befreit wurden, die auf den Kakao-Plantagen als Sklaven arbeiten mussten. Zurück in Europa wollte Miki Mistrati die Schokoladen-Industrie mit seinen Beweisen konfrontieren. Die Reaktion war ernüchternd. Keine der vielen Firmen, die er kontaktierte, war bereit seine Beweise anzusehen und dazu Stellung zu nehmen. Stattdessen erging lediglich eine Stellungnahme ihres Verbands-Sprechers. Seine Argumentation: Die Plantagen sind nicht in Besitz der Firmen, also sind diese nicht verantwortlich für Vorgänge auf den Plantagen. Vielleicht hilft diese eindrucksvolle und auch erschütternde Dokumentation dabei, die Ausbeutung von Kindern auf den Kakao-Plantagen zu beenden.
FilmNewsletter 11-02
Geschrieben in Filme | Drucken | 1 Kommentar »
von team.
53 Minuten, Deutschland. Ein Dokumentarfilm der unabhängigen Initiative Strahlendes Klima.
Atomkraftwerke benötigen den Rohstoff Uran um Strom zu erzeugen. Der Film zeigt die gravierenden Risiken für Mensch und Umwelt, die beim Uranabbau entstehen. Die Spurensuche führt nach Australien, wo weltweit die größten Uranvorkommen lagern.
In klar umgrenzten Schritten zeichnet der Film die Welche Nutzen und welche Risiken bringt die Atomenergie für uns in Europa und für diejenigen Menschen, die an anderen Produktionsschritten der atomaren Kette leben? Was verbindet uns in Deutschland mit Menschen, die in Australien, im Niger, in Kasachstan oder Kanada leben? All diese Länder sind Exportländer von Uran. Daraus werden die Brennstäbe gefertigt, die in unseren Atomkraftwerken Energie liefern. Die Chancen und Risiken der Atomkraft können also nicht nur auf Grundlage einer nationalen CO₂-Bilanz bewertet werden.
Wenn wir uns eine umfassende Meinung über Atomkraft bilden wollen, müssen wir alle Prozesse betrachten, die vor, bei und nach der Gewinnung von Atomenergie ablaufen.
Der Film stellt diese globale Verkettung von Zusammenhängen am Beispiel des Uranabbaus in Australien dar. Hier liegen weltweit die größten Uranvorkommen. Gleichzeitig ist der rote Kontinent Traumreiseland vieler junger Menschen. Doch die Backpacker, die dort in Scharen unterwegs sind, wissen meist nichts über die sozialen und ökologischen Risiken des Uranabbaus.
Bezug und weitere Informationen: www.nukingtheclimate.com
Geschrieben in Uran, Filme | Drucken | Keine Kommentare »
von team.
Eine zweiteilige Filmdokumentation von Joachim Tschirner und Burghard Drachsel
Der Film eignet sich hervorragend für den Vergleich zum heutigen Uranabbau in den Gebieten von Ureinwohnern, wie es die Film URANIUM und AUF AUGENHÖHE darstellen. Die Wismut war abgeschirmt wie kein anderer Industriezweig in der DDR. Seit 1991 saniert der ehemalige Uranproduzent seine Hinterlassenschaften. Radioaktive Abraumhalden, riesige Schlammteiche, kilometerlange Grubenhohlräume müssen für Jahrhunderte sicher verwahrt werden – ein 6,2 Milliarden Euro teures Sanierungsvorhaben mit rund 1400 Einzelprojekten, das in der Geschichte des internationalen Uranerzbergbaus kein Vorbild hat.
Teil 1: Geschichte der Wismut 1945-1989..
Teil 2 Das größte Umweltprojekt Europas. Die Technologien.
Mehr Informationen und bestellen unter www.wismut-buga-dvd.de
Geschrieben in Uran, Filme | Drucken | Keine Kommentare »
von team.
Dokumentation von Volker Koepp, Deutschland, 1994, 110 Min.
1946 wird durch die sowjetische Besatzungsmacht das Bergbauunternehmen Wismut gegründet. Stalin will die Atombombe und im sächsischen Erzgebirge steckt das für den Bau benötigte Uran.
Volker Koepp porträtiert in beeindruckenden Bildern eine geschundene Landschaft und Menschen, die mit Würde, Stolz und Trauer auf 40 Jahre zurückblicken. Sie erzählen Komisches, Unglaubliches und Tragisches. Die Gefahren, die von der Strahlung und der Staubentwicklung ausgingen, waren bekannt. Bis zum Ende der DDR hat eine halbe Million Menschen bei der Wismut 220.000 Tonnen angereichertes Uran produziert. Tausende gaben ihr Leben. Nach Einstellung der Produktion wird eine der größten Umweltkatastrophen der Erde offensichtlich.
Der Film eignet sich gut für den Vergleich mit dem Uranabbau in den Lebensbereichen der Ureinwohner in den Herkunftsländern.
film-die-wismut.pdf, www.koepp-kollektion.de
Geschrieben in Uran, Filme | Drucken | Keine Kommentare »
von team.
11 min. Deutschland, 2010
Indigene Uran-AktivistInnen aus dem Niger, Namibia und den USA über ihr Leben mit den tödlichen Hinterlassenschaften des Uranabbaus berichten. Ihre Botschaft: “Lasst das Uran in der Erde”. Betroffen sind die Tuareg in Niger, Lakota-Indianer in den USA, Adivasi in Indien, Aborigines in Australien, Tibeter und Uiguren in China und die Papua-Völker in Indonesien.
Bezug und weitere Informationen: www.nukingtheclimate.com
Geschrieben in Uran, Filme | Drucken | Keine Kommentare »
von team.
Der erste Libanon-Krieg – Juni 1982. Ein einzelner Panzer, unterstützt von einem Zug Fallschirmspringer, setzt sich in Bewegung um eine feindliche Stadt auszukundschaften, die zuvor von der israelischen Luftwaffe bombardiert wurde. Was wie eine einfache Mission aussieht, gerät nach und nach außer Kontrolle und entwickelt sich zu einer tödlichen Falle, zu einem grauenvollen Albtraum. www.lebanon.senator.de:
FRIEDENSBAND ist mit Logo auf dem Filmplakat vertreten. Dazu haben wir am 510.2010 in einer Schulklasse (Klasse 12, LK Deutsch, Hulda-Pankok-Gesamtschule) eine Probe-Unterrichtsstunde mit dem Film organisiert. Die Jugendlichen waren schockiert von der Brutalität des Krieges, waren aber einhellig der Meinung, dass solche Filme in der Oberstufe gezeigt wird.
Schüler: „Es gibt viele Videospiele, in denen Gewalt im Mittelpunkt steht. Ich finde es gut, diesen Film zu sehen, weil man dann versteht, was Krieg bedeutet.“
Schüler: „Ich hatte eine ganz andere Vorstellung von Krieg. Ich glaubte es geht nur ums Überleben. Aber wie viele Ängste im Krieg aufkommen, dass man mit seinem Gewissen kämpfen muss, mit der Moral und das man Sehnsucht hat – diese verschiedenen Gedanken kann man eigentlich gar nicht entwickeln, wenn man das nicht erlebt hat. Und wenn man das selbst erlebt, dann ist es eigentlich schon zu spät. In diesem Film kann man sehr gut sehen, dass diese Probleme auf einen zukommen würden. Also, ich würde nach diesem Film niemals in einen Krieg gehen wollen.“
Schülerin: „Wenn das im Film 20jährige sind, stellt sich die Frage, wann ist man denn kriegstauglich? Wann ist einer Mann genug, um Krieg zu führen?“
Schüler: „Ich habe einen Freund, der hat sich jetzt verpflichten lassen zur Bundeswehr. Und ich würde ihm gern diesen Film zeigen, damit er merkt dass Krieg nicht so lustig ist, wie er denkt.“
In den nächsten Tagen wird der FilmNewsletter zum Film LEBANON erscheinen.
Geschrieben in Filme | Drucken | Keine Kommentare »
von team.
Dokumentarfilm von Sigrid Dethloff und Mathis Menneking, Deutschland 2010, 27 Minuten.
Fünf Jahre lang, ab seinem 11. Lebensjahr, hat Hassan in Rebellengruppen als Kindersoldat gedient. Der Junge musste Diamantenminen bewachen, den Rohstoff, um den sich in Sierra Leone alles dreht. Mit Diamanten wurde der westafrikanische Bürgerkrieg finanziert, der 1991 vom Nachbarstaat Liberia auf Sierra Leone übersprang und bis 2001 in dem Land wütete. Hassan haben die Steine nicht nur die Kindheit geraubt. Heute plappert seine kleine vierjährige Tochter im Wohnzimmer neckisch in die Kamera, er ist mit einer deutschen Frau verheiratet, verdient mit Leiharbeiten stolz seinen eigenen Lebensunterhalt. Der Film porträtiert einen sensiblen jungen Mann, der voller Hoffnungen ist und endlich leben will. Oft blitzt sein Lebensoptimismus durch und feinsinnig kann er über politische Zusammenhänge nachdenken. Auch mit dieser DVD erhalten Sie zusätzliche Hintergrundinformationen und eine Unterrichtseinheit. Bestellen und weitere Informationen: CouRage Filmproduktion, sigriddethloff@gmx.de
Geschrieben in Kindersoldaten, Filme | Drucken | Keine Kommentare »
von team.
Dokumentationsfilm von Shaheen Dill-Riaz, 88 min, Deutschland, 2009
Der Alltag der Kinder in Koranschulen unterscheidet sich deutlich von dem anderer Kinder. Bis zu zwölf Stunden lernen sie Texte in einer fremden Sprache auswendig, insgesamt 6.000 Koranverse müssen sie auswendig aufsagen können, um “Hafiz” zu werden. Erst dann hat sich die Mühe der oft sehr jungen Schüler gelohnt, denn sie haben sich damit einen Beruf und einen Platz im Paradies gesichert - für sich selbst und die gesamte Familie! Dies bewegt auch heute noch viele Eltern dazu, die sogenannten “Madrasas” einer normalen Schulbildung für ihre Kinder vorzuziehen. ehr
Geschrieben in Filme | Drucken | Keine Kommentare »
von team.
von Alice Schmid, Dokumentarfilm, 26 min., geeignet ab 14 Jahren, (Kurzfilm), Liberia, Schweiz, 1999
Auszeichnungen: Eine-Welt-Filmpreis NRW, Fernsehmesse in Biaritz 1999 in der Sparte Grands reportages et Faits de société, Hauptpreis FIPA d’Or; Deutscher Menschenrechtsfilmpreis 2000, Nürnberg; 2. Preis
In Monrovia, der Hauptstadt des vom Krieg verwüsteten westafrikanischen Liberia, strahlt das ‘Talking Drum Studio‘ ein tägliches Radio-Hörspiel aus. Der Moderator kündigt ein Programm über ehemalige Kindersoldaten an: um zu überleben, müssen viele von ihnen betteln, stehlen oder sich prostituieren. Fünf der ehemaligen Kindersoldaten, sie sind heute zwischen 20 und 25 Jahre alt, kommen ausführlich zu Wort: Stockend und immer wieder durch langes Schweigen unterbrochen, berichten Melvin, Maud, Josefine, Glasgow und Roberta von den Ereignissen, die ihr Leben für immer verdüstert haben. Als Kinder von den marodierenden Kriegsbanden zwangsrekrutiert, waren sie schon Opfer kriegerischer Gewalt, ehe sie selbst gezwungen wurden, zu kämpfen und zu töten. Der Krieg hat ihr Leben zerstört. Sie leiden unter Schlafstörungen, Angstzuständen und Depressionen. Deutlicher als alle Worte lassen die ins Leere gerichteten, starren Blicke und die gebrochene Körperhaltung das innere Elend erahnen. Nun fühlen sie sich um ihre Jugend, um ihre Gesundheit und um ihre Zukunft betrogen. Trotzdem geben sie auch ihren vagen Hoffnungen auf ein besseres Leben Ausdruck. Sie möchten in die Gesellschaft integriert werden und etwas sinnvolles lernen.
Geschrieben in Kindersoldaten, Filme | Drucken | Keine Kommentare »
von team.
Im UFA-Palast Düsseldorf nahmen 4 Klassen an einer Schulvorführung des Filmes WÜSTENBLUME teil. Im Anschluss an den Film war es still im Raum. Niemand stand auf. Gespräch und Diskussion stand nun auf dem Plan. Jawahir Cumar vom Verein stop mutilation, unterhält die einzige Beratungsstelle zu Mädchenbeschneidung in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Günter Haverkamp von Aktion Weißes Friedensband beantwortete sie Fragen. Die Schülerinnen waren sehr interessiert und zeigten trotz des langen Schultages und der zweistündigen Filmvorführung großes Interesse. Gesprochen wurde über Tradition, Sexualität, Zahlen und Fakten und natürlich, was wir tun können. Dafür reichte dann nicht die Zeit und wir werden alle vier Schulklassen nach den Herbstferien besuchen, um eine Aktion zu entwickeln.
Geschrieben in Projekt "Entwicklungspolitische Filmarbeit in NRW", Filme | Drucken | Keine Kommentare »