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von team.
Die Atomlobby hat uns mit ihren Bildern von extrem funkelnden Schaltzentralen und spiegelnden Tauchbecken das Bild von einer sauberen und billigen Energiequelle beschert. Wer sich mit der Herkunft des Urans beschäftigt, bekommt ein anderes, ein düsteres Bild.
Ohne Rücksicht auf Bevölkerung und Umwelt wird das Uran aus der Erde geholt. Die Arbeiterinnen und Arbeiter werden den lebensgefährlichen Strahlen schutzlos ausgeliefert. Rund 70 Prozent der bekannten weltweiten Uranvorräte finden sich auf indigenem Land.
Film URANIUM – IS IT A COUNTRY? - Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom
53 Minuten, Deutschland. Ein Dokumentarfilm der unabhängigen Initiative Strahlendes Klima. Enthalten in der DVD „ENERGIE“, www.filmsortiment.de, Artikelnr. ZCX003.01-01, kostenlos mit Lizenzrechten.
Alle wichtigen Prozesse, die vor, bei und nach der Gewinnung von Atomenergie ablaufen, werden in Zwischenbildern grafisch gut aufbereitet eingespielt. Nutzen und Risiken der Atomenergie werden deutlich. Vor allem aber wird unsere Verantwortung für die Menschen, die am Uranabbau beteiligt sind und die Bevölkerung, die in unmittelbarer Umgebung leben, aufgezeigt.
Film AUF AUGENHÖHE
Deutschland, 2010, 11 min. Ein Dokumentarfilm der unabhängigen Initiative Strahlendes Klima. Enthalten in der DVD „ENERGIE“, www.filmsortiment.de,
Im Film berichten indigene Uran-AktivistInnen aus dem Niger, Namibia und den USA über ihr Leben mit den tödlichen Hinterlassenschaften des Atombrennstoffs Uran. Ihre Botschaft: “Lasst das Uran in der Erde”. Betroffen sind die Tuareg in Niger, Lakota-Indianer in den USA, Adivasi in Indien, Aborigines in Australien, Tibeter und Uiguren in China und die Papua-Völker in Indonesien.
Film DIE WISMUT
Dokumentation von Volker Koepp, Deutschland, 1994, 110 Min.
1946 wird durch die sowjetische Besatzungsmacht das Bergbauunternehmen Wismut gegründet. Stalin will die Atombombe und im sächsischen Erzgebirge steckt das für den Bau benötigte Uran.
Film terra incognita - DIE WISMUT
Eine zweiteilige Filmdokumentation von Joachim Tschirner und Burghard Drachsel
Die Wismut war abgeschirmt wie kein anderer Industriezweig in der DDR. Seit 1991 saniert der ehemalige Uranproduzent seine Hinterlassenschaften. Radioaktive Abraumhalden, riesige Schlammteiche, kilometerlange Grubenhohlräume müssen für Jahrhunderte sicher verwahrt werden – ein 6,2 Milliarden Euro teures Sanierungsvorhaben mit rund 1400 Einzelprojekten, das in der Geschichte des internationalen Uranerzbergbaus kein Vorbild hat.
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