Archive für November 2010

Film URANIUM – IS IT A COUNTRY?

53 Minuten, Deutschland. Ein Dokumentarfilm der unabhängigen Initiative Strahlendes Klima.

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Atomkraftwerke benötigen den Rohstoff Uran um Strom zu erzeugen. Der Film zeigt die gravierenden Risiken für Mensch und Umwelt, die beim Uranabbau entstehen. Die Spurensuche führt nach Australien, wo weltweit die größten Uranvorkommen lagern. 

 

In klar umgrenzten Schritten zeichnet der Film die Welche Nutzen und welche Risiken bringt die Atomenergie für uns in Europa und für diejenigen Menschen, die an anderen Produktionsschritten der atomaren Kette leben? Was verbindet uns in Deutschland mit Menschen, die in Australien, im Niger, in Kasachstan oder Kanada leben? All diese Länder sind Exportländer von Uran. Daraus werden die Brennstäbe gefertigt, die in unseren Atomkraftwerken Energie liefern. Die Chancen und Risiken der Atomkraft können also nicht nur auf Grundlage einer nationalen CO-Bilanz bewertet werden.

Wenn wir uns eine umfassende Meinung über Atomkraft bilden wollen, müssen wir alle Prozesse betrachten, die vor, bei und nach der Gewinnung von Atomenergie ablaufen.

 

Der Film stellt diese globale Verkettung von Zusammenhängen am Beispiel des Uranabbaus in Australien dar. Hier liegen weltweit die größten Uranvorkommen. Gleichzeitig ist der rote Kontinent Traumreiseland vieler junger Menschen. Doch die Backpacker, die dort in Scharen unterwegs sind, wissen meist nichts über die sozialen und ökologischen Risiken des Uranabbaus.

 

Bezug und weitere Informationen: www.nukingtheclimate.com

Uranabbau: Film terra incognita - DIE WISMUT

Eine zweiteilige Filmdokumentation von Joachim Tschirner und Burghard Drachsel

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Der Film eignet sich hervorragend für den Vergleich zum heutigen Uranabbau in den Gebieten von Ureinwohnern, wie  es die Film URANIUM und AUF AUGENHÖHE darstellen. Die Wismut war abgeschirmt wie kein anderer Industriezweig in der DDR. Seit 1991 saniert der ehemalige Uranproduzent seine Hinterlassenschaften. Radioaktive Abraumhalden, riesige Schlammteiche, kilometerlange Grubenhohlräume müssen für Jahrhunderte sicher verwahrt werden – ein 6,2 Milliarden Euro teures Sanierungsvorhaben mit rund 1400 Einzelprojekten, das in der Geschichte des internationalen Uranerzbergbaus kein Vorbild hat.

Teil 1: Geschichte der Wismut 1945-1989..

Teil 2 Das größte Umweltprojekt Europas. Die Technologien.

Mehr Informationen und bestellen unter www.wismut-buga-dvd.de

Uranabbau: Die WISMUT

Dokumentation von Volker Koepp, Deutschland, 1994, 110 Min.

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1946 wird durch die sowjetische Besatzungsmacht das Bergbauunternehmen Wismut gegründet. Stalin will die Atombombe und im sächsischen Erzgebirge steckt das für den Bau benötigte Uran.

Volker Koepp porträtiert in beeindruckenden Bildern eine geschundene Landschaft und Menschen, die mit Würde, Stolz und Trauer auf 40 Jahre zurückblicken. Sie erzählen Komisches, Unglaubliches und Tragisches. Die Gefahren, die von der Strahlung und der Staubentwicklung ausgingen, waren bekannt. Bis zum Ende der DDR hat eine halbe Million Menschen bei der Wismut 220.000 Tonnen angereichertes Uran produziert. Tausende gaben ihr Leben. Nach Einstellung der Produktion wird eine der größten Umweltkatastrophen der Erde offensichtlich.

Der Film eignet sich gut für den Vergleich mit dem Uranabbau in den Lebensbereichen der Ureinwohner in den Herkunftsländern.

film-die-wismut.pdf, www.koepp-kollektion.de

Film AUF AUGENHÖHE

11 min. Deutschland, 2010

Indigene Uran-AktivistInnen aus dem Niger, Namibia und den USA über ihr Leben mit den tödlichen Hinterlassenschaften des Uranabbaus berichten. Ihre Botschaft: “Lasst das Uran in der Erde”.  Betroffen sind die Tuareg in Niger, Lakota-Indianer in den USA, Adivasi in Indien, Aborigines in Australien, Tibeter und Uiguren in China und die Papua-Völker in Indonesien.

Bezug und weitere Informationen: www.nukingtheclimate.com

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