Am 14.102010 startete der Film LEBANON in unseren Kinos. Es ist ein Film der sehr persönlich berührt. Nach diesem Film denkt man anders über Krieg als zuvor. So ging es auch den Jugendlichen, mit denen wir vorab den Film sehen durften. Sie waren sehr betroffen. So hätten sie sich Krieg nicht vorgestellt. Und das, obwohl im Film nur wenig getötete Menschen zu sehen sind. Es ist die psychische Seite des Krieges, die beeindruckt.
Es ist das, was der Filmemacher Samuel Moaz über seine Erlebnisse im ersten Libanonkrieg so eindrücklich schreibt: „Als ich zurück nach Hause kam, umarmte mich meine Mutter, weinte und sprach meinem verstorbenen Vater, Gott und allen anderen ihren Dank aus, die ein wachsames Auge auf mich gehabt habe und dafür sorgt hatten, dass ich gesund und wohlbehalten zurückgekehrt war. Damals konnte sie nicht erkennen, dass ich keineswegs gesund und wohlbehalten zurück nach Hause gekommen war. Sie ahnte nicht, dass ihr Sohn im Libanon gestor-ben war und sie gerade eine leere Hülle umarmte“ Newsletter