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von team.
Am 14.102010 startete der Film LEBANON in unseren Kinos. Es ist ein Film der sehr persönlich berührt. Nach diesem Film denkt man anders über Krieg als zuvor. So ging es auch den Jugendlichen, mit denen wir vorab den Film sehen durften. Sie waren sehr betroffen. So hätten sie sich Krieg nicht vorgestellt. Und das, obwohl im Film nur wenig getötete Menschen zu sehen sind. Es ist die psychische Seite des Krieges, die beeindruckt.
Es ist das, was der Filmemacher Samuel Moaz über seine Erlebnisse im ersten Libanonkrieg so eindrücklich schreibt: „Als ich zurück nach Hause kam, umarmte mich meine Mutter, weinte und sprach meinem verstorbenen Vater, Gott und allen anderen ihren Dank aus, die ein wachsames Auge auf mich gehabt habe und dafür sorgt hatten, dass ich gesund und wohlbehalten zurückgekehrt war. Damals konnte sie nicht erkennen, dass ich keineswegs gesund und wohlbehalten zurück nach Hause gekommen war. Sie ahnte nicht, dass ihr Sohn im Libanon gestor-ben war und sie gerade eine leere Hülle umarmte“ Newsletter
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von team.
Der erste Libanon-Krieg – Juni 1982. Ein einzelner Panzer, unterstützt von einem Zug Fallschirmspringer, setzt sich in Bewegung um eine feindliche Stadt auszukundschaften, die zuvor von der israelischen Luftwaffe bombardiert wurde. Was wie eine einfache Mission aussieht, gerät nach und nach außer Kontrolle und entwickelt sich zu einer tödlichen Falle, zu einem grauenvollen Albtraum. www.lebanon.senator.de:
FRIEDENSBAND ist mit Logo auf dem Filmplakat vertreten. Dazu haben wir am 510.2010 in einer Schulklasse (Klasse 12, LK Deutsch, Hulda-Pankok-Gesamtschule) eine Probe-Unterrichtsstunde mit dem Film organisiert. Die Jugendlichen waren schockiert von der Brutalität des Krieges, waren aber einhellig der Meinung, dass solche Filme in der Oberstufe gezeigt wird.
Schüler: „Es gibt viele Videospiele, in denen Gewalt im Mittelpunkt steht. Ich finde es gut, diesen Film zu sehen, weil man dann versteht, was Krieg bedeutet.“
Schüler: „Ich hatte eine ganz andere Vorstellung von Krieg. Ich glaubte es geht nur ums Überleben. Aber wie viele Ängste im Krieg aufkommen, dass man mit seinem Gewissen kämpfen muss, mit der Moral und das man Sehnsucht hat – diese verschiedenen Gedanken kann man eigentlich gar nicht entwickeln, wenn man das nicht erlebt hat. Und wenn man das selbst erlebt, dann ist es eigentlich schon zu spät. In diesem Film kann man sehr gut sehen, dass diese Probleme auf einen zukommen würden. Also, ich würde nach diesem Film niemals in einen Krieg gehen wollen.“
Schülerin: „Wenn das im Film 20jährige sind, stellt sich die Frage, wann ist man denn kriegstauglich? Wann ist einer Mann genug, um Krieg zu führen?“
Schüler: „Ich habe einen Freund, der hat sich jetzt verpflichten lassen zur Bundeswehr. Und ich würde ihm gern diesen Film zeigen, damit er merkt dass Krieg nicht so lustig ist, wie er denkt.“
In den nächsten Tagen wird der FilmNewsletter zum Film LEBANON erscheinen.
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