Stichworte: Kolumbien, Drogen, Eigeninitiative
von Jan Gabriel, Deutschland 2005, 62 min., BETA-SP, DVD, Ausgezeichnet mit dem Eine-Welt-Filmpreis NRW 2005
Vor 20 Jahren baute der Chef des Medellíner Kokainkartells Pablo Escobar für die Bewohner einer staatlichen Müllkippe ein Stadtviertel. Bis heute – 10 Jahre nach dem Tod Escobars – hat der kolumbianische Staat das Viertel seines Erzfeindes nicht anerkannt und die 12.000 Bewohner leben in der Illegalität. Das Barrio Pablo Escobar ist auf keinem Stadtplan zu finden.
Workshop: Der Film fasziniert die Schülerinnen und Schüler, weil sich hier Menschen aus der Illegalität herauskämpfen wollen und sich gegenseitig unterstützen. Die Themen Drogen und Gewalt werden neu definiert.