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FilmNewsletter 11-2: Schmutzige Schokolade

So genau will man es doch eigentlich gar nicht wissen. Wo die Schokolade herkommt, wie sie hergestellt wird, wer für unseren Genuss leiden muss… Letzteres hat uns besonders interessiert. Der Film SCHMUTZIGE SCHOKOLADE von Miki Mistrati bringt es packend in unsere Klassenzimmer. In 45 Minuten kommt der dänische Journalist vom Verdacht über die ersten Anhaltspunkte zum Beweis: Mit versteckter Kamera spürte der die Kinder auf, konfrontierte die Verantwortlichen mit den Bildern, kämpfte vergeblich gegen die Ignoranz der großen Hersteller.

Ein packender Film, der das Nord-Süd-Gefälle unserer Konsumgesellschaft in aller Härte zeigt und uns zwingt zu handeln. Den Jugendlichen bieten wir die Möglichkeit, sich für die Kinder der Elfenbeinküste einzusetzen. Der Film wurde in der ARD gesendet und ist in der Mediathek zu sehen.

Unser FilmNewsletter stützt sich auf die Informationen von Südwind - Institut für Okologie und Ökumene. Dort finden Sie auch mehrere vertiefende Dokumentationen, die Ihnen weiterhelfen.

Der Film “Schmutzige Schokolade” kann bei FRIEDENSBAND ausgeliehen werden. aktion@friedensband.de

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Film SCHMUTZIGE SCHOKOLADE

Dokumentarfilm von Miki Mistrati, ausgestrahlt in der ARD Februar 2011, 45 Minuten.

Diese Dokumentation zeigt, dass die Schokoladen-Industrie Kinderhandel und Kinderarbeit zumindest duldet. Denn sonst müssten die Hersteller mehr unternehmen, und wirklich nur von Herstellern kaufen, bei denen garantiert keine Kinder arbeiten.

Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr - das sind 15 Milliarden Tafeln. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben - vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Der investigative Journalist und Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen, er ist mit seinem Kameramann nach Westafrika gereist, nach Mali und von dort weiter an die Elfenbeinküste, dem weltgrößten Produzenten von Kakao-Bohnen. Eine gefährliche Reise, erst vor wenigen Jahren wurde dort ein Journalist bei einer ähnlichen Recherche entführt und ist bis heute verschwunden. Miki Mistrati drehte daher oft mit versteckter Kamera. Er führte aber auch offen Interviews mit Menschen, die wissen müssten, was vorgeht, zum Beispiel mit dem größten Kakao-Exporteur der Elfenbein-Küste und mit einem Staatssekretär, zuständig für den Kampf gegen Kinderhandel. Beide bestanden darauf, dass es keinen Kinderhandel und keine Kinderarbeit auf den Kakao-Plantagen gäbe. Miki Mistrati beweist das Gegenteil. Er fand mit Hilfe Einheimischer geflohene Opfer, er ging auf die Plantagen, fand dort kleine Jungen bei der Arbeit, er traf einen Polizisten von Interpol, der soeben eine Razzia geleitet hatte, bei der 65 Kinder befreit wurden, die auf den Kakao-Plantagen als Sklaven arbeiten mussten. Zurück in Europa wollte Miki Mistrati die Schokoladen-Industrie mit seinen Beweisen konfrontieren. Die Reaktion war ernüchternd. Keine der vielen Firmen, die er kontaktierte, war bereit seine Beweise anzusehen und dazu Stellung zu nehmen. Stattdessen erging lediglich eine Stellungnahme ihres Verbands-Sprechers. Seine Argumentation: Die Plantagen sind nicht in Besitz der Firmen, also sind diese nicht verantwortlich für Vorgänge auf den Plantagen. Vielleicht hilft diese eindrucksvolle und auch erschütternde Dokumentation dabei, die Ausbeutung von Kindern auf den Kakao-Plantagen zu beenden.
FilmNewsletter 11-02

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Plakataktion zum Film EISENFRESSER

In der Realschule Kerpen haben sich die SchülerInnen intensiv mit dem Film Eisenfresser beschäftigt. Hier die Ergebnisse der fünf Arbeitsgruppen:

blute-fuer-den-boss.pdf
letzte-chance.pdf
deine-hoffnung.pdf

wenn-schrott.pdf
millionen-fur.pdf

Das Projekt wird gefördert durch die NRW Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

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FilmNewsletter 11-1 - Frauenfußball

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Wir hätten nicht gedacht, dass das Thema Frauen-WM so spannend wird. Ausgehend von dem Film “Adelante Muchachas - Mädchenfußball in Honduras”beschäftigten wir uns mit dem Frauenbild im deutschen Fußball.
Wussten Sie, dass der DFB den Frauenfußball 1955 verboten hat, nachdem sich die Frauen nach dem Verbot durch die Nazis gerade wieder an ans Leder gemacht hatten. Erst 1970 durften sie wieder offiziell kicken.

Die Aktion FRAUENBILDER gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, ihr Frauenbild zu Papier zu bringen.

Der FilmNewsletter

Noch einige Zusatzinformationen:

1.WDR Stichtag 30. Juli 2005 -Vor 50 Jahren: Der Deutsche Fußballbund verbietet den Frauenfußball
2. Die Webseite zum Film “Adelante Muchachas - Mädchenfußball in Honduras”
3.Die Webseite zur Frauen-WM
4.So drückt sich der DFB um den Skandal herum, dass er 1955 den Frauenfußball verbot und erst 1970 wieder zuließ:“Die Fußball spielenden Frauen und Mädchen feierten im Jahr 2000 ein Jubiläum: Zehn Jahre zuvor war die Bundesliga in zunächst zwei Gruppen gestartet – ein wichtiger Schritt auf dem weitere zwanzig Jahre vorher beschrittenen Weg, die Förderung des Frauenfußballs energisch voranzutreiben. Diese Aufgabe hatte der Deutschen Fußball-Bund beim DFB-Bundestag 1970 in seine Satzung aufgenommen und so grünes Licht für eine Entwicklung gegeben, die 1997 endlich in die Gründung einer eingleisigen Frauen-Bundesliga mündete.”

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FilmNewsletter 10-7 - Uranabbau

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Die Atomlobby hat uns mit ihren Bildern von extrem funkelnden Schaltzentralen und spiegelnden Tauchbecken das Bild von einer sauberen und billigen Energiequelle beschert. Wer sich mit der Herkunft des Urans beschäftigt, bekommt ein anderes, ein düsteres Bild.

Ohne Rücksicht auf Bevölkerung und Umwelt wird das Uran aus der Erde geholt. Die Arbeiterinnen und Arbeiter werden den lebensgefährlichen Strahlen schutzlos ausgeliefert. Rund 70 Prozent der bekannten weltweiten Uranvorräte finden sich auf indigenem Land.

Film URANIUM – IS IT A COUNTRY? - Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom

53 Minuten, Deutschland. Ein Dokumentarfilm der unabhängigen Initiative Strahlendes Klima. Enthalten in der DVD „ENERGIE“, www.filmsortiment.de, Artikelnr. ZCX003.01-01, kostenlos mit Lizenzrechten.

 

Alle wichtigen Prozesse, die vor, bei und nach der Gewinnung von Atomenergie ablaufen, werden in Zwischenbildern grafisch gut aufbereitet eingespielt. Nutzen und Risiken der Atomenergie werden deutlich. Vor allem aber wird unsere Verantwortung für die Menschen, die am Uranabbau beteiligt sind und die Bevölkerung, die in unmittelbarer Umgebung leben, aufgezeigt.

 

Film AUF AUGENHÖHE

Deutschland, 2010, 11 min. Ein Dokumentarfilm der unabhängigen Initiative Strahlendes Klima.  Enthalten in der DVD „ENERGIE“, www.filmsortiment.de,

Im Film berichten indigene Uran-AktivistInnen aus dem Niger, Namibia und den USA über ihr Leben mit den tödlichen Hinterlassenschaften des Atombrennstoffs Uran. Ihre Botschaft: “Lasst das Uran in der Erde”. Betroffen sind die Tuareg in Niger, Lakota-Indianer in den USA, Adivasi in Indien, Aborigines in Australien, Tibeter und Uiguren in China und die Papua-Völker in Indonesien.

 

Film DIE WISMUT

Dokumentation von Volker Koepp, Deutschland, 1994, 110 Min.

1946 wird durch die sowjetische Besatzungsmacht das Bergbauunternehmen Wismut gegründet. Stalin will die Atombombe und im sächsischen Erzgebirge steckt das für den Bau benötigte Uran.

Film terra incognita - DIE WISMUT

Eine zweiteilige Filmdokumentation von Joachim Tschirner und Burghard Drachsel

 Die Wismut war abgeschirmt wie kein anderer Industriezweig in der DDR. Seit 1991 saniert der ehemalige Uranproduzent seine Hinterlassenschaften. Radioaktive Abraumhalden, riesige Schlammteiche, kilometerlange Grubenhohlräume müssen für Jahrhunderte sicher verwahrt werden – ein 6,2 Milliarden Euro teures Sanierungsvorhaben mit rund 1400 Einzelprojekten, das in der Geschichte des internationalen Uranerzbergbaus kein Vorbild hat.

10-7-newsletter-uranabbau.pdf

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Film URANIUM – IS IT A COUNTRY?

53 Minuten, Deutschland. Ein Dokumentarfilm der unabhängigen Initiative Strahlendes Klima.

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Atomkraftwerke benötigen den Rohstoff Uran um Strom zu erzeugen. Der Film zeigt die gravierenden Risiken für Mensch und Umwelt, die beim Uranabbau entstehen. Die Spurensuche führt nach Australien, wo weltweit die größten Uranvorkommen lagern. 

 

In klar umgrenzten Schritten zeichnet der Film die Welche Nutzen und welche Risiken bringt die Atomenergie für uns in Europa und für diejenigen Menschen, die an anderen Produktionsschritten der atomaren Kette leben? Was verbindet uns in Deutschland mit Menschen, die in Australien, im Niger, in Kasachstan oder Kanada leben? All diese Länder sind Exportländer von Uran. Daraus werden die Brennstäbe gefertigt, die in unseren Atomkraftwerken Energie liefern. Die Chancen und Risiken der Atomkraft können also nicht nur auf Grundlage einer nationalen CO-Bilanz bewertet werden.

Wenn wir uns eine umfassende Meinung über Atomkraft bilden wollen, müssen wir alle Prozesse betrachten, die vor, bei und nach der Gewinnung von Atomenergie ablaufen.

 

Der Film stellt diese globale Verkettung von Zusammenhängen am Beispiel des Uranabbaus in Australien dar. Hier liegen weltweit die größten Uranvorkommen. Gleichzeitig ist der rote Kontinent Traumreiseland vieler junger Menschen. Doch die Backpacker, die dort in Scharen unterwegs sind, wissen meist nichts über die sozialen und ökologischen Risiken des Uranabbaus.

 

Bezug und weitere Informationen: www.nukingtheclimate.com

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Uranabbau: Film terra incognita - DIE WISMUT

Eine zweiteilige Filmdokumentation von Joachim Tschirner und Burghard Drachsel

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Der Film eignet sich hervorragend für den Vergleich zum heutigen Uranabbau in den Gebieten von Ureinwohnern, wie  es die Film URANIUM und AUF AUGENHÖHE darstellen. Die Wismut war abgeschirmt wie kein anderer Industriezweig in der DDR. Seit 1991 saniert der ehemalige Uranproduzent seine Hinterlassenschaften. Radioaktive Abraumhalden, riesige Schlammteiche, kilometerlange Grubenhohlräume müssen für Jahrhunderte sicher verwahrt werden – ein 6,2 Milliarden Euro teures Sanierungsvorhaben mit rund 1400 Einzelprojekten, das in der Geschichte des internationalen Uranerzbergbaus kein Vorbild hat.

Teil 1: Geschichte der Wismut 1945-1989..

Teil 2 Das größte Umweltprojekt Europas. Die Technologien.

Mehr Informationen und bestellen unter www.wismut-buga-dvd.de

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Uranabbau: Die WISMUT

Dokumentation von Volker Koepp, Deutschland, 1994, 110 Min.

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1946 wird durch die sowjetische Besatzungsmacht das Bergbauunternehmen Wismut gegründet. Stalin will die Atombombe und im sächsischen Erzgebirge steckt das für den Bau benötigte Uran.

Volker Koepp porträtiert in beeindruckenden Bildern eine geschundene Landschaft und Menschen, die mit Würde, Stolz und Trauer auf 40 Jahre zurückblicken. Sie erzählen Komisches, Unglaubliches und Tragisches. Die Gefahren, die von der Strahlung und der Staubentwicklung ausgingen, waren bekannt. Bis zum Ende der DDR hat eine halbe Million Menschen bei der Wismut 220.000 Tonnen angereichertes Uran produziert. Tausende gaben ihr Leben. Nach Einstellung der Produktion wird eine der größten Umweltkatastrophen der Erde offensichtlich.

Der Film eignet sich gut für den Vergleich mit dem Uranabbau in den Lebensbereichen der Ureinwohner in den Herkunftsländern.

film-die-wismut.pdf, www.koepp-kollektion.de

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Film AUF AUGENHÖHE

11 min. Deutschland, 2010

Indigene Uran-AktivistInnen aus dem Niger, Namibia und den USA über ihr Leben mit den tödlichen Hinterlassenschaften des Uranabbaus berichten. Ihre Botschaft: “Lasst das Uran in der Erde”.  Betroffen sind die Tuareg in Niger, Lakota-Indianer in den USA, Adivasi in Indien, Aborigines in Australien, Tibeter und Uiguren in China und die Papua-Völker in Indonesien.

Bezug und weitere Informationen: www.nukingtheclimate.com

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FilmNewsletter 10-6 zum Thema Krieg

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Am 14.102010 startete der Film LEBANON in unseren Kinos. Es ist ein Film der sehr persönlich berührt. Nach diesem Film denkt man anders über Krieg als zuvor. So ging es auch den Jugendlichen, mit denen wir vorab den Film sehen durften. Sie waren sehr betroffen. So hätten sie sich Krieg nicht vorgestellt. Und das, obwohl im Film nur wenig getötete Menschen zu sehen sind. Es ist die psychische Seite des Krieges, die beeindruckt.

Es ist das, was der Filmemacher Samuel Moaz über seine Erlebnisse im ersten Libanonkrieg so eindrücklich schreibt: „Als ich zurück nach Hause kam, umarmte mich meine Mutter, weinte und sprach meinem verstorbenen Vater, Gott und allen anderen ihren Dank aus, die ein wachsames Auge auf mich gehabt habe und dafür sorgt hatten, dass ich gesund und wohlbehalten zurückgekehrt war. Damals konnte sie nicht erkennen, dass ich keineswegs gesund und wohlbehalten zurück nach Hause gekommen war. Sie ahnte nicht, dass ihr Sohn im Libanon gestor-ben war und sie gerade eine leere Hülle umarmte“ Newsletter